100 Jahre ist es nun her als Größenwahn der kapitalistischen Herrscher, innerstaatlicher Unfrieden des Proletariats und machthungrige Kapitalisten die Welt in ein bis dato nie dagewesenes Chaos zumindest innerhalb Europas stürzten. Es folgte der erste Weltkrieg mit verheerenden Auswirkungen. Am Ende waren die einst so hoch zu Roß sitzenden Machtsysteme zerschlagen. Soviel zur Geschichte die eigentlich jeder in der Schule gelernt hat, aber in den meisten Köpfen doch schon weit verdrängt und nicht mehr fassbar ist.
Doch vielleicht sind wir gerade in einer ganz ähnlichen Situation. Parallelen zeichnen sich ab:
<Netfeed> / Nachrichten:// 18. Oktober 2014,
Chaos in Europa und Amerika, Russland ist seit einem Jahr nur noch eine Scheindemokratie und wechselte nach Putins neuer Machtergreifung und dem Fall der weltweiten Finanzsysteme zu einer Staatsform irgendwo zwischen Zarismus und Kommunismus.
China als stärkste Macht im Pazifik greift immer stärker nach den Sternen und niemand scheint diesem Riesenvolk gewachsen zu sein.
Chaos? Nun, seit dem Finanzdebakel und der folgenden Weltwirtschaftskrise von 2008/2009 sind die großen Währungen im freien Fall, der amerikanische Dollar ist nicht mehr Wert als das Papier auf dem er gedruckt ist und die vereinigten Staaten konnten schon lange nicht mehr ihre Schulden an China und Indien zurück zahlen Die USA ein Pleite Land welche nur durch jährliche Schuldenaufnahme künstlich an der eigenen Scheinexistenz gehalten wurde, folge Inflation. Der europäische Euro avancierte zum Ramschpapier nachdem kleinere Staaten infolge von kapitalistischen Bankenspekulationen auf höchstem Niveau über den Teller gezogen wurden und nun restlos insolvent sind. Deutschland und Frankreich als einzige "solvente" Länder haben Billionen an Euro in ein schwarzes Loch versenkt ohne die bröckelnde Auflösung der europäischen Union und den Verfall des Währungssystems und dem einhergehen der zweiten und echten Wirtschaftskriese Herr zu werden. Amerikanische Rating Agenturen sorgen zudem, dass die Glut weiter negativ geschürt wird.
Im Oktober 2011 kommt es an der Wallstreet zu ersten Demonstrationen gegen die Macht der Banken, man titelt "
Occupy-Aktivisten machen Times Square dicht" (
Occupy Wallstreet). Am 15. Oktober breitet sich die Demonstration auf die ganze USA und sogar Weltweit aus. In Rom gehen Straßenschlachten einher. In Frankfurt waren es zwar nur 5000 Demonstranten und wahrhaftig keine Massenaktivität, aber das liegt wohl auch daran, das a.) die Deutschen es noch nie verstanden sich gegen etwas aufzulehnen oder b.) die meisten einfach noch nicht begriffen haben was passieren würde, würde sich nicht ganz schnell an der Macht der Banken was ändern. Der SPD-Chef Gabriel
Opposition hatte zwar öffentlich gefordert die Investmentbanken von den Geschäftsbanken zu trennen, was einer Zerschlagung aller Banken gleich käme, jedoch verpuffte dieser Aufruf im Nichts.
Geld, Geld, Geld. Immer mehr Geld wird gedruckt, der Goldpreis erreicht schwindelerregende höhen.
Geld regiert die Welt!
Die Demos gegen die Banken und dem Kapitalismus wurde aber Nährboden gegeben, da sich die großen Regierungen immer mehr selbst Vorwarfen zu wenig gegen die schnellere Verschuldung und einer schon nicht mehr schleichenden Rezession zu tun, aber wie auch, keiner wollte Nachgeben jede Regierung hat abgewartet bis eine der großen Währungen fiel, niemand der Herrschenden Kapitalisten wollte sich eingestehen in diesem Wirtschaftskrieg verloren zu haben. Ganz ähnlich sah das
Ein-besorgter-Mensch_aus Berlin in seinem Blog ebenfalls im Oktober 2011.
<Netfeed> / Nachrichten:// 2. November 2014,
Wirtschaftskrieg erreicht neue Ausmaße im Netz:
Amerikaner blockieren teilweise europäische Geldtransaktionen. Die Geldzensur!
Netzrebell hält die "digitale Wirtschaftsschranke" weiterhin für ein Problem.
...es ist eigentlich ganz einfach - das Netz reproduziert die weltwirtschaftliche Ungleichheit, das Gefälle zwischen den Besitzenden und den Habenichtsen. Früher einmal dachten die Leute, die Informationstechnologie würde allen Vorteile bringen, aber mittlerweile ist klar, daß, wenn sich Dinge nicht ändern, das Netz weiterhin nach dem gleichen Prinzip funktionieren wird wie alles andere: wenn du's dir leisten kannst, kriegst du's. Wenn nicht, kannst du zusehen, wo du bleibst.
30. November 2014
Japan erklärt den Staatsbankrott, die Börsen rauschen weltweit im freien Fall in den Abgrund. Die Arbeitslosigkeit steigt auf ein neues Allzeithoch in Europa und Amerika hin. Russland hat still und heimlich seine Rüstung hochgefahren und steht mit 1 Mio. Soldaten im Manöver an den Grenzen zur Mongolei und China, sieht es sich doch einer Gefahr gegenüber überrannt zu werden. Europa und die USA liegen sich in den Haaren, die Wirtschaft und die Kommunikation dies und jenseits des Atlantik liegt am Boden. Alles schaut auf drei Staaten und deren Reaktion und wie werden sie agieren, die neuen "Starken" in der Welt China, Indien und Brasilien.
Die Welt am Abgrund? Sind wir vielleicht in einem Monat im Krieg?
...Der virtuelle Krieg brennt schon seit Monaten, im versteckten Clon-Cyber-Net!
(Nur eine Vision und möge sie nicht mal in Ansätzen einer Wahrheit entspringen, Oktober / 2011)
update 02.12.2011